Begonie

Begonien (Begonia) sind bei uns besonders beliebt, weil sie als sehr blühfreudig und pflegeleicht gelten. Und dazu überzeugen sie auch noch mit den unterschiedlichsten Gesichtern: hängend, buschig, aufrecht wachsend oder als Kletterprofi– für jeden Platz im Garten gibt es die richtige Begonie. Und auch auf Balkon oder Terrasse macht die Pflanze eine äußerst gute Figur. Wenn du dich für eine Begonie in deinem Garten entschieden hast, hast du im wahrsten Sinne des Wortes die Qual der Wahl: Blütenfarbe, Blattmuster, Wuchsform – die Wahl will gut getroffen sein.

Herkunft

Als Mitglied der Familie der Schiefblattgewächse bieten Begonien eine enorme Bandbreite an Arten und Sorten: weltweit gibt es mittlerweile an die 1000 verschiedene Arten mit mehr als 12.000 verschiedenen Sorten. Dabei war die Begonie früher ausschließlich in den tropischen und subtropischen Regionen rund um den Äquator zu finden. Dort wird sie auch seit über 200 Jahren angebaut und sehr geschätzt. Zum Glück hat sie sich an unsere Klimazone angepasst und erfreut uns je nach Sorte von April bis zum Winteranfang mit ihren farbenfrohen Blüten.

Welche Begonie soll es denn sein?

Wenn du vor der Wahl aus über 12.000 Begonien-Sorten stehst, fühlst du dich sicherlich erstmal wie ein Reh vor dem Scheinwerfer. Aber: die Auswahl ist gar nicht so schwer. Als Freiluftbegonien eignen sich Knollenbegonien, Eisbegonien und neue Sorten der Elatior-Begonien besonders gut. Sie fühlen sich im Beet, im Kübel oder im Balkonkasten gleichermaßen wohl. Die „Summerwings“-Begonien werden immer beliebter, weil die hängenden Begonien sowohl im Schatten als auch in der Sonne blühen. Sorten der „Belleconia“-Serie fühlen sich im Halbschatten wohl und tragen Blüten, die an Pfingstrosen erinnern.

Pflegetipps:

• Die Knollen sollten nach dem Winter im Zimmer vorgetrieben werden
• Begonien erst nach den Eisheiligen ins Beet oder in Kübel pflanzen
• Die Erde immer mäßig feucht halten, dabei aber Staunässe vermeiden
• Begonien regelmäßig düngen (alle 14 Tage)
• Für einen buschigeren Wuchs die jungen Triebe entspitzen

Knollenbegonie richtig einpflanzen

Knollenbegonien sind wegen ihrer langen Blütezeit beliebte Sommerblumen für Balkon und Terrasse. Aber natürlich kannst du diese farbenfrohen Blumen auch direkt in dein Beet setzen.
Begonien gehören zu den klassischen Sommerblühern für halbschattige Gartenbereiche: Pralle Mittagssonne und sehr warme Standorte vertragen sie nicht.
Bei Knollenbegonien gibt es ein Riesen-Angebot an Farbtönen (Weiß, Rot, Rosa, Orange, Gelb) und Blütenformen (gefüllt/ungefüllt). Auch die Blütengröße variiert.
Mit 25 bis 30 cm Höhe bleiben die meisten Knollenbegonien aber eher klein.

Bevor du die Begonien einpflanzt, solltest du dein Beet vorbereiten: also sorgfältig alle Unkräuter entfernen und die Erde auflockern. Je nachdem, welche Bodenverhältnisse du in deninem Beet vorfindest, solltest du Kompost, frische Pflanzerde und/oder andere organische Dünger (zum Beispiel Hornspäne, Gesteins- oder Knochenmehle) in das Erdreich einarbeiten.

Eingepflanzt werden alle Pflanzen immer ohne Topf, damit sie sich im Beet gut weiterentwickeln können: Sie werden rasch neue Wurzeln bilden und gut anwachsen. Falls sich in dem Topf bereits Unkräuter angesiedelt haben, solltest du diese selbstverständlich entfernen. Ebenso sollte Verwelktes ausgezupft werden. Vor dem Einpflanzen kannst du den Wurzelballen etwas auflockern und (besonders wenn er ausgetrocknet ist) noch einmal durchdringend wässern.

Mit der Pflanzschaufel hebst du ein ausreichend großes Loch aus und setzt die Knollenbegonie hinein. Bei der Pflanztiefe orientierst du dich daran, wie tief die Pflanze bisher in ihrem Topf gesessen hat. Füll das Pflanzloch wieder auf und drück die Erde leicht fest.

Falls du vorab keinen Dünger untergemischt hast, kannst du nach dem Einsetzen der Pflanzen noch Dünger ausbringen und ihn leicht einharken. (Beachte die Dosier-Empfehlungen auf der Verpackung des Düngemittels, düng lieber weniger, als zu viel.)

Auf jeden Fall müssen die Pflanzen an ihrem neuen Standort gründlich angegossen werden. In der Blühsaison solltest du die Erde immer leicht feucht halten. Dabei ist darauf zu achten, dass Blätter und Blüten beim Gießen möglichst nicht nass werden. Beachte auch die Hinweise auf dem Pflanzenetikett deiner Sorte. Hier findest du unter anderem Angaben zu Wuchshöhe und Blütezeit.

Zimmerbegonie

Begonien (Begonia) gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. Dabei unterscheidet sich das Aussehen je nach Art. Es gibt buschig wachsende Begonien, aber auch hängend, kletternd oder gerade wachsende Arten. Begonien sind Pflanzen mit zwei Leben, denn: sie können sowohl in der Wohnung als Zimmerpflanze den Raum verschönern, als auch im Garten im Bett oder im Kübel für Farbtupfer sorgen. Wenn du bunte Blüten oder besonders gezeichnete Blätter liebst, bist du mit einer Begonie auf jeden Fall an der richtigen Adresse!

Herkunft
Begonien gehören zur Familie der Schiefblattgewächse (Begoniaceae) und zur Familie gehören mittlerweile über 900 verschiedene Arten und Sorten. Das erklärt das große Spektrum an Wuchsformen der Begonie. Bevor sie den Weg in unsere Wohnzimmer und Gärten geschafft hat, traf man die Begonie nur in den tropischen und subtropischen Gebieten entlang des Äquators. Mittlerweile gibt es Begonien mit kleinen und großen, gefüllten oder ungefüllten Blüten und farbtechnisch sind die Begonien einmal durch die komplette Farbpalette marschiert.

Pflegeleichte Schönheit
Begonien sind bei uns mittlerweile sehr beliebte Zimmerpflanzen, weil sie keine hohen Ansprüche stellen und relativ pflegeleicht sind. An einem hellen aber nicht zu warmen Standort fühlt sich die Begonie bei dir besonders wohl. Wenn du eine Begonie als Zimmerpflanze haben möchtest, sollte sie einen Platz bekommen, der zwar hell ist, sich aber nicht in direkter Sonneneinstrahlung befindet. Blattbegonien wie die Königsbegonie, blühen zwar nicht, haben aber besonders schön gezeichnete Blätter und sorgen damit für Aufsehen.

Pflegetipps:
• Der Topf darf nicht zu groß sein und sollte auf den Wurzelballen abgestimmt sein
• Begonien immer mit Wasser in Zimmertemperatur gießen, das schont die Pflanze
• Die Blätter freuen sich ab und zu über eine lauwarme Sprühdusche
• Zimmerbegonien brauchen einen wasserlöslichen Dünger (im Frühjahr und Sommer monatlich, im Winter in größeren Abständen)
• Staunässe vermeiden, das mögen die Zimmerbegonien nicht

Zimmerbegonie einpflanzen

Begonien richtig pflegen
Damit du lange Freude an der Begonie hast, solltest du die gekaufte Pflanze in einen größeren Topf mit guter Qualitätsblumenerde umpflanzen. Achte darauf, dass der Topf mindestens ein Loch im Boden für den Wasserabfluss besitzt. Nachdem die alten Blätter entfernt wurden, sollte der Wurzelbereich etwas aufgelockert und welke Blätter entfernt.

Begonien optimal versorgen
Fülle etwas Substrat in den neuen Topf und stell‘ die Pflanze hinein. Die Freiräume werden mit weiterem Substrat aufgefüllt. Die Pflanze kann in den nächsten Wochen über die neu gebildeten Wurzeln ausreichend Nährstoffe aus dem frischen Substrat aufnehmen und damit die Blütenpracht optimal versorgen.

Begonien einpflanzen
Nun kommt die Begonie in einen passenden Übertopf und wird gut angegossen. Einige Zeit nach dem Gießen muss kontrolliert werden, ob sich überschüssiges Wasser im Übertopf angesammelt hat. Dieses sollte sofort abgegossen werden. Beim nächsten Gießen darf es dann ruhig etwas weniger sein.
Staunässe vertragen die ansonsten pflegleichten Begonien nicht. Die Erde sollte aber auch nie ganz austrocknen und muss immer feucht gehalten werden.

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